• Mein Werdegang

    Ich bin am 17. Juli 1971 geboren. Zusammen mit zwei jüngeren Brüdern lebte ich in Ittigen. Schon früh begann ich mich für das aktuelle Zeitgeschehen zu interessieren. Ich war (und bin es bis heute) ein aktiver und gründlicher Zeitungsleser. Die erste Abstimmung, an die ich mich gut entsinnen kann, war 1986 diejenige über den Beitritt zur UNO. Ich konnte nicht verstehen, weshalb die Stimmbürger es ablehnten, den Vereinten Nationen mit ihren wichtigen Unterorganisationen beizutreten. 2002 trat die Schweiz dann doch noch bei – es hat ihr nicht geschadet: im Gegenteil, auch wenn die Gegner den Teufel an die Wand malten.

     

    Ausbildung 

    Während vieler Jahre spielte ich als Rückraumspieler bei der Handballgruppe Ostermundigen in der 2. und 3. Liga. Später wirkte ich auch als Trainer im gleichen Verein. Für kurze Zeit war ich zudem als Besitzer eines Commodore 128 aktives Mitglied im Quicksoft Computerclub. Ich las sehr viel: Karl May und die drei ??? in den Jugendjahren, Max Frisch, Niklaus Meienberg, Monika Maron und viele andere später.

    An der Universität Bern studierte ich Geschichte, Politikwissenschaften und Volkswirtschaft. In meinem ersten Semester 1992 wurde der Beitritt der Schweiz zum EWR abgelehnt, was ich als grossen Fehler empfand.

    Danach begann ich an der Universität Basel ein Doktoratsstudium, das ich 2002 mit der Arbeit „Monte Verità. Sanatorium der Sehnsucht“ abschloss (2003 im Orell Füssli Verlag veröffentlicht). An der lebensreformerischen Kolonie Monte Verità interessierte mich besonders der Anspruch und die konkrete Umsetzung, ein anderes Leben aufzubauen. Dieses Thema beschäftigt mich bis heute, jüngst in meiner Publikation „Landkooperativen Longo maï. Pioniere einer gelebten Utopie“ (Rotpunkt Verlag 2013).

    2008 schrieb ich mich beim SAWI in Lausanne ein, wo ich Management culturel et social studierte. Seitdem bin ich auch Kulturmanager.